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Umweltausschuss stimmt der vertiefenden Untersuchung eines Isarflussbades zu

Nicht unähnlich dem, was in München bald kommen könnte: das Flussbad Unterer Letten, Zürich

Und wieder ist das Isarflussbad einen Schritt weiter auf dem Weg zu seiner Realisierung. Am heutigen 10. Juli 2018 stimmt der Umweltausschuss des Stadtrats der „vertiefenden Untersuchung“ eines Flussbades in der Isar zu zur großen Freude des Isarlust e.V. Umweltreferentin Stephanie Jacobs begreift die rege Diskussion im Umweltausschuss als „Aufforderung, die weiteren Fragen zu klären“ und betont: „Es lohnt sich auf alle Fälle, dass wir den nächsten Schritt gehen“.

Zu Beginn der Sitzung hatte Jacobs die Ergebnisse der im Juli 2016 in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie vorgestellt, die ein Flussbad in der „großen Isar“ zwischen Corneliusbrücke und Vater-Rhein-Brunnen als technisch grundsätzlich möglich erweist.

Während die SPD im heutigen Ausschuss eine weitere Untersuchung vor allem aufgrund der von den Gutachtern als sehr hoch eingeschätzen Baukosten von ca. 10-36 Mio Euro ablehnte,  betonte Sabine Krieger (DIE GRÜNEN – rosa liste) die naturschutzrechliche Verträglichkeit im geplanten Flussabschnitt und stellte zur Aussicht, dass in der Auseinandersetzung mit anderen Flussbad-Betreibern und unter Einbezug der Initiatoren und der Bürgerschaft durchaus kostengünstigere Varianten möglich sein sollten. Nachdem Tobias Ruff (ÖDP) auf die Gefahren eventueller Einbauten im Wasser für SchwimmerInnen einging und eine unsaubere Ausarbeitung der spezifischen Varianten in puncto Wasserqualität und -temperatur bemängelte, entgegnete Hans Theiss (CSU), dass man jede Idee zerreden könne, wenn man sich nur genügend Horrorszenarien ausmale. Wolfgang Heubisch (FDP) äußerte seine Begeisterung für die Flussbad-Idee und befürwortete eine weitere Untersuchung allerdings nur über Gesamtkosten in der Größenordnung von ca. 5 Mio Euro. Sabine Nallinger (DIE GRÜNEN) gab zu bedenken, dass schon viele Projekte im Stadtrat aufgrund hoher Kosten „gekillt“ worden seien und betonte die Notwendigkeit  neuer Infrastruktur in einer wachsenden Stadt wie München, die nun einmal koste, aber andererseits auch durch alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie z.B. Crowdfunding geringer gehalten werden könnten.

Josef Schmid, Bürgermeister und Leiter des Umweltausschusses, resümierte schließlich: „Es gibt Fragen, grade in Hinblick auf Finanzierbarkeit und die rechtliche Situation, aber genau diese wollen wir in weiteren Untersuchungen konkretisieren“. So entschied der Umweltausschuss mehrheitlich für eine vertiefende Untersuchung und Vorplanung eines Isarflussbades nach Variante 2 der Machbarkeitsstudie. Wenn diese Entscheidung in der Vollversammlung des Stadtrats am 25.7.2018 bestätigt wird, dann wird das Flussbad wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen…

Der Isarlust e.V. freut sich zudem besonders über den von der CSU gestellen, von DIE GRÜNEN – rosa liste mitgetragenen und schließlich vom Umweltausschuss bewilligten Änderungsantrag, der die InitiatorInnen und die BürgerInnen vor Ort im Zuge der Vorplanung eines Isarflussbades enger miteinbeziehen will.

Die technisch mögliche Variante 2 (Abbildung in Anlehnung an: Machbarkeitsstudie Isarflussbad – Werner Consult | Beitl – Richter – Wallmann)

Hier die Presseberichte vom 23.06.2018 zur Machbarkeitsstudie Isarflussbad:

„Alles klar für’s Bad in der Isar“ (BILD)

„Das macht die Umsetzung des Isar-Flussbades so kompliziert“ (SZ)

„Freuen uns wie Schnitzel. Isarflussbad ist möglich“ (az)

„Hier soll an der Isar ein Schwimmbad entstehen. Baukosten aber verblüffen“ (tz)

Schon im Mai 2016 stellte der Isarlust e.V. (Benjamin David und Sina Weber) außerdem zusammen mit Klaus Bäumer (Münchner Forum e.V.), den beiden SchauspielerInnen Kathrin-Anna Stahl und Anton Leiss-Huber bei einem Testschwimmen-Happening die generelle Machbarkeit eins Isarflussbades zwischen Dt. Museum und den Patentämtern unter Beweis.

Ruffinihaus-Finale am 11.01.2018 ab 18 Uhr

 

(Grafik: DID YOU KNOW AGENCY)

Isarlust & urbanauten laden zum Ruffinihaus-Abschlussfest mit

Live-Musik, Speis&Trank und einem Poltergeist

Donnerstag | 11.01.2018 | ab 18 Uhr | Ruffinihaus

Eingang: Sendlinger Straße 1 | 1. Stock | Raum 119/120

Wir wünschen euch allen ein zufriedenes, friedliches, inspiratives 2018! Das neue Jahr beginnt auch gleich mit einem Abschluss: Dreieinhalb Monate, in denen Münchner KünstlerInnen und Kreative im Herzen der Stadt liegenden Ruffinihaus arbeiten konnten, neigen sich dem Ende zu. Eine kurze, aber intensive Zeit, in der wir urbanauten und Isarlustigen von unserem temporären Büro aus die in diesem Jahr anstehenden Projekte wie den Kulturstrand oder Play Me, I´m Yours planen, andere kreative Köpfe kennenlernen und neue stadtgestalterische Ideen entwickeln konnten. Danke an das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft für diese Plattform – wir hoffen sehr auf ähnliche künftige Zwischennutzungen in unserer Stadt!

Bevor das Ruffinihaus nun in eine 18-monatige Sanierungsphase übergeht, gibt es am 11.01.2018 ab 18 Uhr ein letztes Mal die Gelegenheit, sich ein Bild von dieser Zwischennutzung zu machen, sich mit den temporären BewohnerInnen auszutauschen, dort gute Musik zu hören und anzustoßen. Neben unserem unten aufgeführten Programm finden im ganzen Hause Veranstaltungen vieler weiterer Ruffini-Akteure statt. Ihr seid herzlich willkommen!

 

18-22 Uhr | Isarladen

Geschenkideen rund um unserem Fluss gibt es im Isarladen im 1. Stock: Frische Wickelfische (wasserdichte Badesäcke) für die kommende Schwimmsaison, Isarbücher wie BADELUST von Karl Stankiewitz oder DIE ISAR. STADT, LAND, FLUSS von Michael Ruhland u.a., Bildbände wie MÜNCHEN vom Fotografen Rainer Viertlböck, Isar-Postkarten oder CDs von Isarindianer und Bluesbarde Willy Michl.

 

ca. 19.30 Uhr | Ankunft des Ruffinihaus Poltergeistes

Eigentlich liegt es auf der Hand, dass es in einem altehrwürdigen Gebäude wie dem Ruffinihaus spukt. In letzter Zeit verstärkten sich die Anzeichen: fehlende  Bürogegenstände, schrill quietschende Türen im eigentlich „unbewohnten“ 3. Stock, morgendlicher Nebel in den Büros – und schließlich auch ein an die Astrourbanauten (also an die urbanauten und das Münchner Science & Fiction Festival) adressierter Brief, in dem der Hausgeist alias Herr Johann Baptist von Ruffini sich über das Verhalten der Kunst- und Kulturschaffenden in seinem Hause echauffiert und sein Erscheinen am 11. Jänner 2018 ankündigt.

 

20 Uhr | Bud-Spenzer-Heart-Chor im Innenhof

Inspiriert von Bud Spencers Chorauftritt im Film „Zwei wie Pech und Schwefel“ gibt es in München seit Anfang 2017 den Giesinger Bud-Spenzer-Heart-Chor. Mal eben entstanden, schon etliche Auftritte in und um München hingelegt. Am 11. Januar wird der Chor dem Innenhof des Ruffinihauses endlich einmal Leben einhauchen – kurz vor 20 Uhr also schonmal ein Plätzchen auf den Balkonen zum Innenhof hin sichern! Auftritt nur bei gutem Wetter!

 

21 Uhr | Dude Spencer

Bei ihrem Auftritt  am Kulturstrand im Sommer 2017 hat es wegen blitzartiger Regenfälle nur für drei Songs der vier Jungs gereicht. Dieses Problem haben wir im Ruffinihaus nicht! Auf Pfaden zwischen Indie, Folk, Hip-Hop und Pop werden Dude Spencer ihre gemeinsame Freude an der Musik feiern – ohne sich dabei auf einen gemeinsamen Stil festzulegen. Wer es genauer wissen will, kommt einfach am 11. Januar in den 1. Stock, freut sich und schwingt das Tanzbein!

 

ab 18 Uhr | Asiatischer Glasnudelsalat

Weil der asiatische Glasnudelsalat von The Drunken Dragon Bar Küchenchef Jacob schon beim Ruffinihaus-Weihnachtsfest der absolute Liebling war, darf er auch bei Finale am 11. Januar nicht fehlen! Bon Appetit – aber Vorsicht, scharf!

 

ab 18 Uhr | Dump-Beer

Unser Kulturstrand-Grafiker und mehrfacher Play Me, I´m Yours Klaviergestalter Peter Mertens braut seit neuestem auch Bier – und was für eines: Ronald Dump Beer, das Bier für leere Phrasen! Und es schmeckt absolut fantastic, believe me! Am 11.01.2018 könnte ihr in den Genuss dieser Kreation kommen. Aber Vorsicht: Es haben sich auch ein paar mexikanische Fake-Bierflaschen versteckt! Pro verkauftem Bier werden außerdem 2 Cent an das Klavierprojekt Play Me, I´m Yours München gespendet.

 

ab 18 Uhr | Raumunterhaltung: ZwischenTraumNutzung

[wer will, kann sich hier ein Bild vorstellen] 

Der Raum wird durch die Gedanken der Anwesenden gefüllt: ZwischenTraumNutzung. Wer an einer solchen ZwischenTraumNutzung interessiert ist, schaut einfach vorbei in Raum 120 und lässt sich Näheres erklären…

 

Alle weiteren Programmpunkte der Ruffinihaus-Akteure und Infos zur

Zwischennutzung unter www.inmittenkreativ.de

KlaviergestalterInnen für Play Me, I´m Yours 2018 gesucht!

Das vom Schreiner Oliver Küsper gestaltete Klavier „Lock Me, Amadeus“ am Hohenzollernplatz bei PMIY 2017 (Foto: Alexandra Müller / die urbanauten)

Auch im Jahr 2018 kommt Play me, I´m Yours wieder zurück nach München! 15 Klaviere werden den öffentlichen Raum in der Münchner Innenstadt, die Isarufer, aber auch weniger zentrale Stadtviertel wieder beleben, indem sie zum Musizieren, Singen, Tanzen oder einfach nur Zuhören einladen.

Für die Gestaltung dieser Klaviere suchen wir dich und deine kreative Idee! Bist du KünstlerIn, DesignerIn, ArchitektIn oder studierst du eines dieser Fächer? Willst du mit FreundInnen, deiner Schulklasse, gemeinsam mit einem Flüchtlingsheim oder einer anderen sozialen Einrichtung ein Klavier gestalten? Dann bewirb dich jetzt: 

Alle Einsendungen werden von einer fachkundigen Jury gesichtet, die unter anderem aus dem Schirmherr und Bürgermeister Josef Schmid, STROKE-Initiator Marco Schwalbe oder Mara Bertling von Dein München e.V besteht. Die besten und originellsten Ideen werden mit 300,- Euro Gestaltungsbudget unterstützt und das fertig gestaltete Piano während des Veranstaltungszeitraumes von Play Me, I´m Yours im Herbst 2018 an öffentlichen Plätzen in ganz München aufgestellt.


Ein gemeinsames Projekt des Isarlust e.V., des Verein Musik mit Kindern München und der urbanauten. Unter dem internationalen Motto nach einer Idee des Künstlers Luke Jerram werden kreativ gestaltete Straßenklaviere im öffentlichen Raum installiert. Schirmherr des Projekts ist Bürgermeister Josef Schmid. Mit besonderer Unterstützung der Flughafen München GmbH, der Gasteig GmbH, Klaviertransporte Hörmann und vielen weiteren Kultur- und Medienpartnern.

Versteigerung der PMIY Klaviere bis 10.10.2017

3, 2, 1…meins! Die zu versteigernden Klaviere sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch Zeichen des Miteinanders im öffentlichen Raum (Foto: Pezi)

18 Tage lang luden unsere Klaviere in ganz München zum Musizieren, Singen, Tanzen und Innehalten ein. Nun suchen 5 von ihnen ein neues Zuhause! Wer eines davon ergattern will, kann bis zum 10.10.2017 ein Gebot an sina.weber@isarlust.org schicken der oder die Meistbietende bekommt das jeweilige Klavier inklusive Heimtransport im Wert von 90 Euro. Klavierstühle werden nicht mitgeliefert. Die Einnahmen aus der Klavierversteigerung fließen vollständig in Play Me, I´m Yours 2018. Eine Spendenquittung für die Klaviere können wir aber leider nicht ausstellen (es handelt sich um einen „Tausch“).

Die Klaviere sind nach momentanen Stand alle bespielbar, aber ohne Gewähr und natürlich nicht mehr in Konzertsaalqualität! Infos zum jeweiligen Zustand der Klaviere findet ihr unten in den einzelnen Beschreibungen.


1. „Musik entfesselt“ von Cordula Klein (Dipl.-Ing. Landespflege)

Musik entfesselt. Unter diesem Motto steht die Idee der Dipl.-Ing. der Landespflege Cordula Klein die genauso gut hätte Dichterin werden können. Denn Ziel ihres Konzepts ist ein “umgarntes Publikum” durch ein “gelöstes Spiel” mit “entwickelten Melodien” und “befreiten Tönen” von “gefesselten Pianisten”. Dafür umwickelte sie das Instrument mit einem dicken Juteseil und installierte darauf große Metallstäbe mit der Aufschrift “Musik”. Na wenn das mal nicht jeden auf Anhieb entfesselt und richtig Lust auf Klimpern macht! 

Zustand: bespielbar ohne größere Mängel


2.  „Lock Me Amadeus“ von Oliver Küspert (Schreiner)

„Den Schreiner lockt das Klavier. Der Hobel flockt die Locken-Zier. Der Schreiner lockt das Klavier. Der Hobel wird zum Hocker hier. Der Schreiner lockt mit Rock-Klavier“ – gegen diesen eigens gedichteten Zungenbrecher von Oliver Küsper sind Mozarts Symphonien ein Kinderspiel. Lock Me, Amadeus! Rock Me, Amadeus! bald auch bei euch daheim?

Zustand: eine Saite gerissen, Holzlocken z.T. abgegangen

  


3. „Gamepad“ von Florian Scheuerer (Kommunikations-Designer)

Die neueste Spielkonsole aus dem Hause Nintendo im stylischen Retrolook. Moment mal! Bei genauerem hinsehen wird klar, dass es ja ein Klavier ist. Erstklassige Arbeit, Florian Scheuerer! Wer will damit zocken?

Zustand: eine Taste klemmt, die Gestaltung ist z.T. abgerissen

  


4. „Kaninchen-Klavier“ von Antonia und Pezi (Schülerin und Grafiker)

Bei unseren treuen Klaviergestaltern Antonia und Pezi wird’s wieder tierisch: Die 11-jährige hat gemeinsam mit ihrem Papa ein riesiges weißes Kaninchen gezaubert, dass statt Karotten lieber gute Musik mümmelt. Passende Trommel und Gitarre kommen auch noch dazu und raus kommt eine Kaninchen-Band, die jedes Musikerherz höher hoppeln lässt!

Zustand: Ohren müssen neu geklebt werden, sonst aber gut bespielbar, Gitarre ist NICHT Teil der Versteigerung


5. „The Song Of Nature“ von Konstanze Lindner (Künstlerin, Illustratorin, Grafikerin)

Mit ihrem Klavier „The Song of Nature“ will die die in Kanada aufgewachsene Künstlerin, Illustratorin und Grafikerin Konstanze Lindner darauf hinweisen, dass alle Menschen sowie die Natur miteinander verbunden sind. Ein verwunschener Apfelbaum, er lässt sich bespielen, lässt uns verweilen und Platz nehmen, süßen Klängen lauschen.

Zustand: eine Saite gerissen, ein Dämpfer fehlt, der Ast mit Äpfeln (Baumkrone) fehlt

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Play Me, I’m Yours München ist ein gemeinsames Projekt des Isarlust e.V., des Musik mit Kindern Münchn e.V., der Handwerkskammer für München und Oberbayern und die urbanauten nach einer Idee des englischen Künstlers Luke Jerram

Das war der Große Sandburgenbau-Wettbewerb 2017

An die Schaufeln, fertig, los! Am Montag, den 10. Juli 2017 war die Zeit wieder reif für den Großen Preis des Kulturstrandes: 17 mutige Teams stellten sich der Herausforderung und erschufen in nur 2 Stunden Sandburgen, die an Kreativität und handwerklichen Geschick kaum zu übertreffen waren. Ob neoklassizistisch oder minimalistisch, in Form von Drachen, Autos oder Eistüten – jede Burg war anders und besonders. Mit kritischen Auge und viel Fachverstand kürte unsere hochkarätige Jury folgende Gewinner-Bauwerke 2017:

  1. Platz Kinder&Eltern: Das Schloss von Morgen, belohnt mit 2 Hörspiel-Pakete mit jeweils 5 CDs vom cbj Audio Verlag
  2. Platz Kinder&Eltern: Sophies Kuchenburg, belohnt mit Gutscheinen für 2 Kugeln Kulturstrand-Eis pro Teammitglied
  3. Platz Kinder&Eltern: Burg Schreckengraben, belohnt mit einem Himbeer Magazin München-Abo
  1. Platz Studierende: Schutschus, belohnt mit Viehhof Open Air Kinotickets für alle Teammitglieder
  2. Platz Studierende: Sandkönige, belohnt mit einer Flasche Kulturstrand-Wein nach Wahl
  3. Platz Studierende: 187 Sandburgenbaubande, belohnt mit einem Mucbook – das Münchner Stadtmagazin-Abo
  1. Platz Architekten: AllesWirdGut, belohnt mit einer Retro-Kaffeemaschine von Smeg Deutschland für´s Büro
  2. Platz Architekten: Landau+Kindelbacher, belohnt mit einer mundgeblasenen Glaskaraffe und Gläsern von artdentity (Danke, Dross & Schaffer Ludwig 6)
  3. Platz Architekten: Made in Germany, belohnt mit der LED-Tischleuchte ”transloetje” von fatboy (Danke, WML Lichtplanung)

Ein großer Applaus nochmal an alle teilnehmenden Teams, sowie an unsere fachkundige  Jury:

Dr. Martin Klamt | Persönlicher Mitarbeiter unserer Stadtbaurätin Prof. Dr. Merk
• Konstantin Landuris | Künstler
• Maximilian Heisler | Bündnis Bezahlbares Wohnen
• Philippe Louis | Kinder- und Jugendbeauftragter des BA 1 Altstadt-Lehel
• Beate Bidjanbeg | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
• Nicole Meyer | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 5 Au-Haidhausen
Frank Heydgen | Investor und Projektentwickler
• Regine Geibel | muenchenarchitektur.com
• Ulrike Bührlen | die urbanauten

Die Bilder unserer Fotografin Gabi Neeb dürfen unter Angabe des Credits Kulturstrand / Gabi Neeb frei verwendet werden:

Die Isar wurde wieder zum Flussbad

Eröffnung der schwimmenden Demo mit Grußwort von Bürgermeister Josef Schmid (Foto: Isarlust e.V. / Amelie Tegtmeyer)

Bei knapp 30 Grad, strahlendem Sonnenschein, einem Wasserpegel von 80cm und einer wohligen Wassertemperatur von 19,5 Grad konnten vergangenen Sonntag insgesamt 192 Schwimmerinnen und Schwimmer ausprobieren, was ein ISARFLUSSBAD in München bedeuten könnte: ziemlich viel Spaß, eine Gelegenheit zum Sporttreiben für die einen und zum Entspannen für die anderen, Abwechslung vom Arbeitsalltag, Erfrischung von der Hitze, ein neuer öffentlicher Raum als Ort der Kommunikation&Begegnung und in jedem Fall ein Gewinn an Lebensqualität in der Großstadt.

So sieht es auch „Isar“-Bürgermeister Josef Schmid, der nach der offiziellen Versammlungserffnung und durch das Isarlust-Team alle SchwimmerInnen begrüßte und ins Flussbad entlies. Während am Sonntag zwischen Braunauer Eisenbahn- und Reichenbachbrücke geschwommen und sich treiben gelassen wurde, liegt der eigentliche Bereich, in dem  dem wir uns ein Isarflussbad vorstellen könnten, in der großen Isar etwas weiter nördlich, zwischen Dt. Museum und den Patentämtern – dort, wo die Isar bisher kaum sichtbar und nicht zugänglich ist und wo ein Flussbad aus naturschutzfachlicher Sicht möglich wäre.

Der letztjährigen Rekord beim ISARPOKAL von 07:51 wurde nicht ganz geknackt, wir verneigen uns aber vor der sportlichen Leistung unseres Siegertreppchens:

Biberpokal Damen: Sarah Richter mit 8:14 min
Silberne Bibermedallie: Susanne Müller mit 10:13 min
Bronzene Bibermedallie: Beate Meister mit 10:49 min

Biberpokal Herren: Maximilian Renninger mit 8:11 min
Silberne Bibermedallie: Uwe Martin mit 9:21 min
Bronzene Bibermedallie: Dimitrij Deis mit 10:17

Danke an das Referat für Gesundheit und Umwelt für die wiederholte Ausnahmegenehmigung für´s Schwimmen, danke an unsere tollen HelferInnen, danke an Bürgermeister Josef Schmid für´s das Grußwort und sein Engament für die Isar und danke an die Wasserwacht München für´s Aufpassen ohne euch wär das Schwimmen nicht möglich gewesen.

Wer noch mehr zur „nassen Demo“ ISARPOKAl & ISARTREIBEN lesen will, findet Berichte in allen fünf Tageszeitungen der SZ, TZ, AZ, Bild und im Münchner Merkur.

Wenn auch ihr die Idee des Isarflussbades supporten und uns auf seinem Weg zur Umsetzung unterstützen wollt, könnt ihr spenden oder einfach Mitglied bei uns werden.

Hier findet ihr das Fotomaterial unserer Fotografin Amelie, das mit Angabe der Credits (Isarlust e.V./Amelie Tegtmeyer) frei verwendet werden darf: