Bürger*innen stellen kostengünstige Planung für ein schwimmendes Isarflussbad vor


Bürgerplanung für ein schwimmendes Isarflussbad. Wer die Bürger*innen bei der Konkretisierung ihres Entwurfes unterstützen will, kann das mit einer steuerabzugsfähigen Spenden an den gemeinnützigen Isarlust e.V. tun. Entwurf: Isarlust e.V. und Wasserbauingenieur Johannes Titze.

In einem offenen Brief hat sich der Isarlust e.V. am 2.6.2019 in Sachen Isarflussbad an die Stadtratsfraktionen gewendet, die am 26. Juni 2019 erneut über die Zukunft des Isarflussbads neben dem Deutschen Museum entscheiden werden. Dabei machen die Bürger*innen aus dem Isarlust e.V. gemeinsam mit dem Wasserbauingenieur Johannes Titze und dem größten Münchner Breitensportverein MTV München von 1879 e.V. selbst einen Vorschlag, wie sich ein Isarflussbad kostengünstig und zügig realisieren lässt:

„Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte Mitglieder der Stadtratsfraktionen,

die Planungen und Ergebnisse zum Isarflussbad haben wir intensiv erfolgt. Ein Isarflussbad wäre unseres Erachtens eine enorme Bereicherung für die Landeshauptstadt München, da dadurch eine weitere Naherholungs- und Sportmöglichkeit für die Münchnerinnen und Münchnern entstehen würde – in einem Flussabschnitt neben dem Deutschen Museum, der seit Jahrzehnten für die Münchner*innen nicht zugänglich ist und in dem die ökologische Korridorfunktion unwiderbringlich unterbrochen ist durch die Wehranlagen flussabwärts.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, unseren deutlich kostengünstigeren Vorschlag zur Errichtung eines Fußbades anzuschauen.

Grundsätzlichen teilen wir die Bedenken mancher, dass die vom Baureferat gutachterlich ermittelten Lösungen für 16-36 Millionen Euro recht teuer ausfallen. Wir haben von einer Fachfirma ein alternatives Konzept entwickeln lassen, welches nicht aus festen, sondern aus schwimmenden Einbauten besteht. Der Vorteil besteht darin, dass diese Einbauten das ganze Jahr und bei jedem Wasserstand in der Isar bleiben können, da sich die Einbauten dem Wasserstand anpassen. Den aktuellen Stand unserer Überlegungen für ein deutlich kostengünstigeres “schwimmendes Isarflussbad” im Bereich zwischen der Reichenbachbrücke im Süden und etwas nördlich der Ludwigsbrücke finden Sie in der Anlage zu diesem Schreiben.

Wir möchten anregen, dass der Stadtrat in einem Änderungsantrag die Variante “fester Einbau” verwirft und das RGU bittet, mit dem Haushaltsansatz für das zweite Gutachten („vertiefende Untersuchung“) stattdessen die Bildung eines Konsortiums aus Isarlust e.V., dem Wasserbauingenieur Johannes Titze und dem größten Münchner Breitensportverein MTV München von 1879 e.V. zu ermöglichen. Wir freuen uns, wenn hier auch das RGU im Benehmen mit weiteren Referaten mitwirkt. Wir gehen nach einer ersten Kostenschätzung in der einfachsten Variante von reinen Errichtungskosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus. Geplant ist dabei zunächst eine Einstiegs- und eine Ausstiegsinsel. Hinzu kommen Gutachten-, Planungs-, Bauüberwachungs-, Wartungs- und Betriebskosten.

Sollte das Isarflussbad auf große Begeisterung und hohe Nachfrage stoßen, wie z.B. die Flussbäder in Zürich oder die Hafenbäder in Kopenhagen, kann es modular mit der Nachfrage ausgebaut werden. Zudem gehen wir von einer Nutzbarkeit in allen 12 Monaten des Jahres aus (außer bei Hochwasser). Viele Münchner*innen, die gern surfen, haben ohnehin eine Neoprenanzug, weitere werden hinzukommen. Sauna- und Dampfbadanlagen, wären, wie auch Kinderbecken an Land, eine gute Ergänzung. Ein weiterer Vorteil einer schwimmenden und damit mobilen Lösung: bei Baustellen im derzeit avisierten Bereich, kann das Isarflussbad kurzfristig umziehen.

Weiterhin bitten wir den Stadtrat in nächster Zeit zu klären, ob die Nutzung des Isarflussbades für die Münchner*innen kostenlos (Finanzierung der Betriebs- und Wartungskosten aus Haushaltsmitteln) sein soll oder ob einer möglichen Betreibergesellschaft die Möglichkeit gegeben werden soll Eintritt zu erheben (eine Orientierung an den Eintrittspreisen der SWM-Bäder wäre z.B. denkbar).

Freundliche Grüße auch von Wasserbauingenieur Johannes Titze und Veit Hesse, Geschäftsführer des MTV München von 1879 e.V.,

Ihr Benjamin David
Isarlust e.V.“

Hier findet sich das Konzept „River Islands“ des Wasserbauingenieurs Johannes Titze zum Download als *.pdf. Bereits 2015 hatte der Isarlust e.V. in einem selbst organisierten und finanzierten Fachworkshop die generelle Machbarkeit eines Isarflussbades u.a. mit Experten aus Zürich, Kopenhagen, New York und Berlin und Stadtrats- und Bezirksausschussmitgliedern festgellt. Hier können Sie die Dokumentation internationaler Fachworkshop „Ein Isarflussbad für München?! 2015“ einsehen und ebendalls al *.pdf herunterladen.

Jeder der sich ein Bild von der geeigneten Strecke für ein Isarflussbad neben dem Deutschen Museum in der großen Isar  machen will, kann dies zum Beispiel in diesem Videobericht der BBC über den schwimmenden Arbeitsweg des Isarlust-Vorsitzenden Benjamin David von der Wittelsbacherbrücke zum Kulturstrand an der Ludwigsbrücke tun.

#AutofreieIsar

Am 21.7.2019 von 14.00 – 16.00 Uhr laden der Isarlust e.V., ein breites Bündnis von Vertreter*innen von Umwelt-, Mobilitäts- und Kulturorganisationen und zahlreichen Kultureinrichtungen an der Isar zum Sternflanieren für die #AutofreieIsar. Von 29 Startpunkten rechts- und links der Isar spazieren die Münchner*innen von den schönsten Stadtviertelplätzen auf das sonst vom Autoverkehr weitgehend entwertete Innenstadtufer der Isar („Isarparallele“) und treffen sich schließlich auf der Ludwigsbrücke zu einem Kunsthappening mit indischen Holifarben, bei dem auf der Ludwigsbrücke symbolisch der öffentliche Raum zurückgewonnen wird.

Die bunte Demonstration unter dem Motto #AutofreieIsar – Wir Bürger*innen machen das jetzt selbst ist Auftakt zu einer Kampagne, die den am 15.3.2020 neu zu wählenden Oberbürgermeister*in, Stadträtinnen und Stadträte dafür begeistern soll, auf 4,5 Kilometer Länge die jetztigen 4-6 spurigen Autostraßen (weitgehend) in öffentliche Räume mit Stadtgrün, Aufenthaltsqualität, großzügigen Fußwegen und amtlichen Radwegen umzuwandeln (helblau im Plan) und so auch die bestehenden (aufgrund des Lärm weitgehend unnutzbaren) öffentlichen Räume (dunkelblau im Plan) wieder lebenswert zu machen bzw. die Verbindungen zwischen diesen wieder genießbar zu machen.

Ziel: eine (weitgehend) #AutofreieIsar ab 2022

Seit vielen Jahren setzt sich der Isarlust e.V. für mehr Raum für Menschen und den gleichzeitigen Schutz der Natur und Landschaft entlang der Isar ein. In unserer stark wachsenden Stadt müssen zügig neue nutzbare öffentliche Räume entstehen, auch und gerade auf Kosten von Autoverkehrsflächen innerhalb des Mittleren Rings. Die #FridaysForFuture-Bewebung gibt uns zudem den Mut eine Nummer größer, mutiger und schneller zu denken. Ziel ist es innerhalb weniger Jahre die Iffland-, Widenmayer-, Steinsdorf-, Erhardt-, Wittelsbacher-, Isartal- und Schäftlarnstraße für den Durchgangsautoverkehr unattraktiv zu machen und gleichzeitig Anwohner- und Anliegerverkehre sowie zwingend notwendige Fahrten (z.B. von Bussen, Trambahnen, aber auch Schwerbehinderten und notwendigen Lieferfahrten) weiterhin zu ermöglichen. Hinzu sollen „Stichfussgängerboulevards“ z.B. vom St.-Anna-Platz oder Maria-Hilf-Platz an die Isar kommen, die nur von Anwohner*innen und Anlieger*innen mit dem PKW gekreuzt werden können.

Vorbild ist die Altstadt innerhalb des Altstadtrings, in der es nur noch einspurige, schlaufenförmige Einbahnstraßen für den allernötigsten PKW-Verkehr gibt. Anlaß ist das „Verkehrsgutachten Stadt und Fluss“ des städtischen Planungsreferats, dass entgegen der Intention des Münchner Stadtrats, keine Reduktion des Autoverkehrs innerhalb des Mittleren Rings für möglich hält und somit irrtümlicher Weise behauptet, dass die Umwidmung von Autospuren an der Isar zu Verdrängungseffekten von Durchgangsverkehr in die Stadtviertel an der Isar führen wird. Selbstverständlich ist dies nicht der Fall, wenn der Autoverkehr insgesamt abnimmt.

Vorbild ist die „autogerechte Stadt“ vor genau 50 Jahren – bzw. deren Verhinderung

Wir haben ein Vorbild: die Gründer des Münchner (Bau-)Forums e.V., von denen leider nur noch Karl Klühspieß am Leben ist. Den fünf Aktivisten gelang es 1969 – vor genau 50 Jahren – eine bereits vom Münchner Stadtrat beschlossene 8-10 spurige, kreuzungsfreie Stadtautobahn zu verhindern, für die sämtliche Bäume am Westufer der Isar zwischen Mittlerem Ring im Norden und Mittlerem Ring im Süden gefällt werden sollten und die sogar zur Hälfte die Isar auf Betonständern überragt hätte.

Warum sollte es nicht andersherum auch gehen: die Bürger*innen als Ermöglicher, als Inspiratoren für die Politik und nicht als Verhinderer. Die Bürger*innen schlagen in denen kommenden Monaten einen mutigen Entwurf vor, den der Stadtrat mit einfacher Mehrheit beschließen kann. Hierzu finden im Herbst Gespräche mit den Mitgliedern der örtlichen Bezirksausschüsse aber auch anderen Multiplikator*innen aus den Vierteln rechts und links der Isar statt.

Neue Planungskultur: statt „Gutachtenorgien“ und „Verschieberitis“, Experimente, Evaluationen und gemeinsames Weiterentwickeln

In der Verkehrspolitik mit seiner Komplexität gilt ganz besonders, was auch in vielen anderen Planungsbereichen gilt. Mit der richtigen Fragestellung, den richtigen Eingangsgrößen und dem richtigen Gutachter, lässt sich alles belegen (und auch sein Gegenteil). Wir schlagen darum eine neue Planungskultur vor. Mit großflächigen Experimenten, sollen zunächst an den Wochenenden, Autostraßen zu öffentlichen Räumen für Fußgänger*innen und Radler*innen werden – und natürlich auch zu lebenswerten Plätzen für den Aufenthalt, Kommunikation und Begegnung. Begleitet werden diese temporären Experimente mit Evaluationen. So können mögliche (ggfs. auch negative) Nebeneffekte dokumentiert werden und beim nächsten „Experiment“ und schließlich in der entgültigen Planung darauf reagiert werden.

Für 2020 ist ein 4.500 Meter langes und 20 Meter breites soziales Kunstprojekt geplant

Diese neue Planungskultur wollen wir 2020 mit den Mitteln der Kunst vorführen – voraussichtlich auch dann mit indischen Holifarben nur auf der gesamten Strecke von 4.500 Metern und 20-50 Metern breite. Mit diesem abwaschbaren Pulver, das wir übrigens aus zertifiziert ökologischer, deutscher Herstellung beziehen, lassen sich schnell von tausenden Teilnehmer*innen öffentliche Räume „markieren“. So wird der öffentliche Raum erlebbar, den die (weitgehend) #AutofreieIsar freisetzen wird.

#voteeurope #wehretdenanfängen #lights4europe

#voteeurope #dievielen #wehretdenanfängen #bewarethebeginnings #lights4europe

Dear european sisters, brothers, friends and family,

Father-Rhein-Fountain was built by Munich Artist Alois v. Hildebrandt as a present for the french people of Straßbourgh on the river Rhein on the french side of the german-french boarder from 1897 – 1903 when Thomas Mann still lived in Munich on our river Isar and our City gave the world #jugendstil, #münchenleuchtet and the #blauerreiter.

The french people of Straßbourgh gave the fountain back to the german People of Munich exaktly 100 years ago in 1919 right after WW I. They didn’t want a „german fountain“ in the heart of their city at Broglier Square after the attrocities of WW I commited by Germans.

The Nazi junta gaining traktion in Munich from 1918-1933 around Adolf Hitler loved the „french“ fountain that was reerected in 1932 right vice versa next to the world famous „Deutsches Museum“ at „Ludwigsbrücke“ in central Munich, where Munich was „invented“ in the year 1158, 861 years ago. A little know and talked about fact in our official city history.

Adolf Hitler and the NSDAP took over the German Reichstag with barely 33,1% of the votes, built and reopend todays version of the 861 year old „Ludwigsbrücke“ in 1935 in there image of the #hauptstadtderbewegung just bevor the destructive Nazi-Ideology – „invented“ in the hearts and minds of the Munich of our grandparents between 1927-1933 – and the infested or submerged Germans destroyed half of Europe, or actually of the World, had more than 6 Million Jews and many other minorities killed, injured countless other victims and caused more than 65 Million killed civilians and soldiers in WW II.

Let us make a difference on sunday in the #EuropeanElections2019

Together.

As humans.

Vote Europe, Democracy and Human Rights from the 23rd – 26th of May 2019 in the #EuropeanElections2019.

Yours,

The people of Munich,
in whose grandparents hearts right wing faschism and nazism was „invented“ and ment #neveragain to come back since 1945

More Info about us and our campaign #lights4europe #wehretdenanfängen #bewarethebeginnigs here: www.isarlust.org and www.1000lights.de.

Umwelt- und Kulturorganisationen, St. Max und St. Ludwig demonstrieren spontan für #autofreieisar und den #isarboulevard am 27.3.2019

Spontandemo für die #autofreieisar und den #isarboulevard am 26.3.2019

Dienstag, 26.3.2019, 11.00 – 13.00 Uhr am Reichenbachkiosk (mit St. Max, dem Isarboulevard und der Isar im Hintergrund)

Heute wird Geschichte geschrieben:
50 Exakt 50 Jahre nachdem 5 junge Aktvist*innen vom Münchner (Bau-)Forum e.V. den Stadtentwicklungsplan „autogerechte Stadt“ von 1963 mit einer Presseaktion 1969 stoppten, versammeln sich heute fünf Generationen von Umwelt- und Stadtplanungsaktivisten (von 1-91 Jahre alt), um an historischem Ort an der Isarparallele die „Verkehrswende“ in München einzuleiten und den „autofreien Isarboulevard“ durchzusetzen

Und zwar egal, ob die eingeladenen OB-Kandidat*innen der Parteien vorbeischauen oder nicht. Denn: 1969 malten 5 junge Menschen tausende von Bäumen entlang der Isarparallele zw. Kennedybrücke im Norden und Brudermühlbrücke im Süden mit einem weißen Kreuz an, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie demnächst gefällt würden für eine kreuzungsfreie Stadtautobahn, die sogar halb über die Isar geragt hätte auf 4 Kilometer länge (Vorbild war: L.A.). Hintergrund war der STEP vom 1963, beschlossen vom Münchner Stadtrat (und kofinanziert vom Bayerischen Landtag und Deutschen Bundestag)

Heute feiern wir (siehe PM von gestern unten im Anhang) diese Leistung und haben dazu 50 qm leuchtend grünen Rollrasen von der Fa. Schwaab bestellt (das ist der Rasen aus der Allianzarena), versammeln 50 Aktivist*innen der aktuellen Münchner Umwelt-, Stadt- und Kulturbewegungen und beginnen (symbolisch) mit dem Bau des „autofreien Isarboulevards“. Die Ev. und kath. Kirche entsenden – das ist ein Scherz; – die Pfarrer von St. Lukas und St. Max, um den Segen für den „1. Bauabschnitt“ vorzunehmen.
Alles weitere vermelden wir vor Ort in einer Live-Planungssitzung auf der Straße vor dem Reichenbachkiosk, samt Bürgerbeteiligung (die 50 Liter aus dem 1. Holzfass sind – anders als auf der Wiesn – für alle Bürger*innen! im Anschluss steht direkt daneben der Reichenbachkiosk). Möglichweise kommt ja auch im Lauf des Tages noch mehr Rollrasen und wir bauen einfach weiter?
Für Rückfragen bin ich gerne unter 0179 – 49 34 578 oder benjamin.david@isarlust.org zu erreichen.

LG und bis gleich,

Benjamin David


Pressemitteilung vom Vortag:

Demonstration | Pressekonferenz | Presseaktion | Fototermin
Morgen, 26.3.2019, 11-13 Uhr, Reichenbachkiosk vor St. Max an der Isar:
Spontandemo für bis zu 4,5 Kilometer „autofreien Isarboulevard“ im „innerstädtischen Isarraum“ – Appell an die OB-Kandidat*innen und den Münchner Stadtrat

Kommt jetzt der “autofreie Isarboulevard”? Dutzende Umweltorganisationen und Kultureinrichtungen am Fluss laden zur morgigen Spontandemo auf der (Noch-)Autofahrbahn an den Reichenbachkiosk vor St. Max an der Isar und appellieren an Katrin Habenschaden, Kristina Frank, Dieter Reiter und Wolfgang Heubisch, die “autofreie Isar” mit ihren Fraktionen im Stadtrat durchzusetzen.

Fotoaktion | Umweltaktivist*innen, Zivilgesellschaft und Künstler*innen beginnen (symbolisch) mit dem Bau des von ihnen geplanten (weitgehend) autofreien Isarboulevards und laden dazu kurzfristig die OB-Kandidat*innen der Münchner Parteien zum “ersten Spatenstich” ein. Bereits einen Tag bevor der Stadtrat hoffentlich – anders als nach der Vorlage des Planungsreferats zu befürchten ist – den autofreien Isarboulevard beschließt.

Diesen Mittwoch entscheidet der Münchner Stadtrat (Planungsausschuss) über das Thema “Stadt und Fluss – Verkehrsgutachten – Rahmenplanung Innerstädtischer Isarraum”. Was so technisch klingt, ist der seit Jahren erwartete Beschluss über den bis zu 4,5 Kilometer langen “temporären und dauerhaften Isarboulevard” bzw., eine “autofreie Isar”, den dutzende, zivilgesellschaftliche Organisationen und Kultureinrichtungen rechts und links der Isar seit über zehn Jahren fordern.

Am morgigen Dienstag, 26.3.2019 zwischen 11-13 Uhr versammeln sich die Akteure zu einer spontanen Demonstration auf dem Isarboulevard, um die Parteien im Stadtrat einzuladen, deutlich über die Vorlage des Referats für Stadtplanung und Bauordnung hinauszugehen. Es kommen zahlreiche Vertreter*innen der Münchner Umweltbewegung und der großen Kultureinrichtungen am Fluss.

Zudem beginnen sie morgen mit der Mobilisierung für den 4,5 Kilometer langen, temporären Isarboulevard am 7.7.2019 (Ersatztermin bei Schlechtwetter: 14.7.2019) zwischen Kennedybrücke im Norden und Brudermühlbrücke im Süden. Der Temporäre Stern-Fußmarsch (“Demonstration nach dem Bay. Versammlungsgesetz §13”) ist im KVR durch den Isarlust e.V. angezeigt und findet mit 23 Startpunkten statt. Erwartet werden 10.000-20.000 Demonstrant*innen.

Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter 0179 – 49 34 578.

Mit besten Grüßen

Benjamin David, Isarlust e.V. & die urbanauten, Sprecher #isarboulevard


Fotoaktion | Symbolischer Spatenstich für den „temporären und dauerhaften Isarboulevard“ und die „Autofreie Isar“

Zeit | Am morgigen Dienstag, 26.3.2019, 11.00 – 13.00 Uhr
Ort | Auf der Fahrbahn stadtauswärts vor dem Reichenbachkiosk (im Hintergrund St. Max, der Isarboulevard und die Isar) – (siehe Plan im Anhang)

Für Speis und Trank für Redner, Presse, Demonstrationsteilnehmer*innen sorgen Stefan Alof sowie Maria und Josef. Und natürlich gibt es zur Feier des Tages auch ein großes Fass Freibier – solange der Vorrat reicht. Im Anschluss steht der benachbarte Reichenbachkiosk für weitere Versorgung bereit.

Beim morgigen “symbolischen Spatenstich” mit dabei sind:

Katrin Habenschaden, Kristina Frank, Dieter Reiter und Wolfgang Heubisch (angefragt) | OB-Kandidat*innen für die Münchner Kommunalwahl am 15.3.2020 und (grundsätzliche) Unterstützer*innen der Idee (vgl. Presseaktionen 2014 im Kommunalwahlkampf, Artikel in der tz vom 22.2.2019)

Benjamin David | Vorsitzender Isarlust e.V., Sprecher der urbanauten und Initiator des zivilgesellschaftlichen Initiatorenkreises “Temporärer und dauerhafter Isarboulevards” bzw. der “autofreien Isar” mit Xaver (8), Valentin (6) und Felix (1) David | Fridays for Future

Wolfgang Czisch | Münchner Forum e.V., stellv. Vorsitzender des Isarlust e.V., Leiter des AK Isar des Münchner Forums e.V. und „Vater der Isarrenaturierung“

Pfarrer Rainer Schießler | St. Max

Pfarrer Helmut Gottschling | St. Lukas

Antonia Messerschmidt oder Vertreter*in | Fridays for Future München (angefragt)

Christian Hierneis und/ oder Thorsten Kellermann | (stellvertret.) Vorsitzender Bund Naturschutz KG München e.V.

Paul Bickelbacher | Vorsitzender FUSS e.V. München

Martin Glöckner | GF Green City e.V. (oder Vertreter*in)

Andreas Groh | Vorsitzender ADFC München
Beppo Brem | Langjähriger Anwohner des Isarboulevards

Ulrike Bührlen & Sina Weber | die urbanauten | Isarlust e.V. | Kulturstrand München

Jens Mühlhaus | CEO GREEN CITY AG und gemeinsam mit Benjamin David und Ulrike Bührlen Initiator des “Mobil ohne Auto Tages” bzw. der “Sternradtouren” 1992-1999 (heute: “Streetlife Festival”).

Thomas Pampuch | Mitinitiator des „Corso Leopold“

Karl Klühspieß | Träger der Medaille “München leuchtet” in Gold | Münchner Forum e.V. und ehem. Sprecher des fünfköpfigen „Münchner Bauforums e.V.“, das 1969/ 1970 (VOR exakt 50 JAHREN!) mit einer spektakulären Aktion die Fällung von tausenden Bäumen und Sträuchern entlang des Isar-Westufers zugunsten einer bereits beschlossenen „Stadtautobahn“ (aufgeständert „im ersten Stock“, kreuzungsfrei quer Nord-Süd durch München, zu 50% über der Isar liegend mit Betonpfeilern im Fluss) erreichte. Der einzige Teil, der von der „autogerechten Stadt“ in München, dank des vom Münchner Bauforum ausgelösten Umdenkens von OB Hans-Jochen Vogel, realisiert wurde, ist die heutige Ifflandstraße und die Prinzregentenstraße inkl. dem sog. Altstadtring-Tunnel.

Aufstellungsort für die morgige Demo/ PK/ Fotoaktion “Autofreie Isar/ Isarboulevard” mit zahlreichen Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Kultureinrichtungen an der Isar.


Erste Visualisierung des Kunstkonzeptes der urbanauten für den temporären Isarboulevard am 7.7.2019 (Ersatztermin bei Schlechtwetter 14.7.2019)


Vorgänger-Aktionen mit Josef Schmid, Sabine Nallinger, Wolfgang Heubisch und Dieter Reiter und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und der Kultureinrichtungen am Fluss kurz vor der Kommunalwahl 2014. Hierbei sagten Dieter Reiter, Josef Schmid, Sabine Nallinger und Wolfgang Heubisch für ihre Parteien eine Unterstützung des temporären und dauerhaften Isarboulevards und eine Finanzierung der temporären Isarboulevards und der entsprechenden verkehrlichen Evaluationen zu. Bisher konnten diese Versprechen jedoch nicht durch die Politik eingelöst werden.


Unterstützer des „Temporären Fußgänger-Boulevards an der Isar“ 2013-2016


Lage des „Innerstädtischen Isarraums“ im Stadtgebiet

#wehretdenanfängen – Kunstfotographien von Rainer Viertlböck

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Medienvertreterinnen und -vertreter,

eine wichtige Bitte vorweg. Da sich soviele Leute für die Demo angekündigt hatten, mussten wir kurzfristig das Budget für Bühne, Technik und Sound also die harten Sachkosten deutlich ausweiten auf 12.000,00 €. Wir und die Künstler haben unsere Arbeitszeit bzw. unser Honorar gespendet. Es wäre toll, wenn Sie und Ihr uns helft diese harten Sachkosten mit einer steuerabzugsfähigen Spende an den gemeinnützigen Isarlust e.V. zu decken, damit wir solche Aktionen mit Euch in den Monaten bis zur #Europawahl2019 vom 26.5. – 29.5.2019 wieder machen können.

Die Spende geht ganz einfach per Paypal, Kreditkarte oder Überweisung. Gern können wir auch eine Rechnung ausstellen, wenn sie dies benötigen. Dann bitte einfach im Paypal-Kommentarfeld oder bei der Überweisung zusammen mit Postanschrift angeben. Gleiches gilt für Spenden ab 200 €. Bis dahin reicht der Kontoauszug oder die Paypal-E-Mail für ihre Steuerklärung als Beleg. Ab 200 € schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung, die sie dann benötigen, wenn sie ebenfalls ihre Postadresse angeben.


Online-Spende mit wenigen „Klicks“ und sicher mit PayPal-Account oder mit Kreditkarte





Isarlust e.V.
KtoNr 1003 141 296 | BLZ 701 500 00
IBAN DE21 7015 0000 1003 1412 96 | BIC SSKM DE MM
Verwendungszweck wehretdenanfängen


Hier nun die versprochen Kunstfotographien in Ultra-HD von Fotograph Rainer Viertlböck, bei dem wir uns genauso wie bei Lichtkünstler Ulrich Tausend sehr, sehr bedanken wollen, dass sie uns geholfen haben dieses schöne Bild von und aus München in die Tat umzusetzen und mit Ihnen und Euch zusammen um die Welt zu schicken.

Bitte helft uns das diese Bilder um die Welt gehen! Als ein Zeichen gegen Rechtsextreme in den Parlamenten und für Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenrechte in einem geeinten Deutschland und weltoffenen Europa.

Und das geht so: Bitte schreibt bei Social-Media-Posts, Emails, Homepagebeiträgen, etc. unbedingt #wehretdenanfängen dazu. Dann wird nämlich „der große Algorithmus“ (ja, unter dem Leben wir tatsächlich alle schon; hoffen wir, dass es ein guter Geist ist) dafür sorgen, dass das #trumpeltier im Weißen Haus morgen früh nicht nur aufwacht und die #midtermsUSA verloren hat, sondern auch, dass er und alle anderen Rechtsextremen in der Welt sich über einen leuchtend warmes Bild von #wehretdenanfängen für Liebe, Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschenrechte aus München auf ihren Smartphones am Frühstückstisch freuen dürfen. So funktioniert das nämlich. Die „trending topics“ der sozialen Medien bestimmen die politische Agenda der Mächtigen.

Glaubt Ihr nicht? Tatsächlich funktioniert das Internet, Facebook, Twitter und Google genau so. Begriffe oder auch sog. „hashtags“ wie z.B. #wehretdenanfängen, die häufig von Leuten in Posts, Beiträgen, auf Homepages, selbst in E-Mails, bei Eurer Alexa-Box und anderswo genannt werden, werden sogenannte „trending topics“. Das ist nicht nur besorgniseregend, nein, so können wir ganz einfach aus München ein Zeichen für #wehretdenanfängen in die Welt senden, allen die für Demokratie in Ihren Ländern kämpfen müssen Mut machen und den Rechtsextremen zeigen, dass mit uns zu rechnen ist. So waren wir gestern Abend zB schon zusammen das viertwichtigste Thema auf den trending topics bei Twitter in Deutschland.

Wenn Ihr die Bilder in Ultra-HD herunterladen wollt, könnt Ihr das tun in dem Ihr auf die Links ganz unten unter den Bildern klickt (jedes Bild ca. 15 MB). Ansonsten können Sie und Ihr auch die kleinen Bilder hier (jedes ca. 1,5 MB) einfach lokal speichern und dann teilen und verwenden wo ihr wollt. An Medienvertreter noch der Hinweis: die Bilder können im Rahmen der aktuellen Berichterstattung einmalig kostenfrei genutzt werden. Dabei sind Fotograph (Rainer Viertlböck), Lightpainting Künstler (Ulrich Tausend) und Konzeptersteller (Die Urbanauten) zu nennen und wenn möglich zu verlinken.

#wehretdenanfangen_5_11_2018_Foto_Rainer_Viertlbock_Konzept_die_urbanauten-1_gross.jpg

#wehretdenanfangen_5_11_2018_Foto_Rainer_Viertlbock_Lightpainting_Aktion_Konzept_die_urbanauten-2_gross.jpg

#wehretdenanfangen_5_11_2018_Foto_Rainer_Viertlbock_Lightpainting_Aktion_Ulrich_Tausend_Konzept_die_urbanauten-3_gross.jpg

#wehretdenanfangen_5_11_2018_Foto_Rainer_Viertlbock_Lightpainting_Aktion_Ulrich_Tausend_Konzept_die_urbanauten-4_gross.jpg

#wehretdenanfangen_5_11_2018_Foto_Rainer_Viertlbock_Konzept_die_urbanauten-_gross.jpg

Übrigens: wir werden die Bilder gemeinsam mit Rainer Viertlböck auch als Kunstdrucke anbieten. Wer daran interessiert ist, kann uns gerne schon mal eine E-Mail schicken an benjamin.david@die-urbanauten.de. Und wer schon mal schauen will, was Rainer Viertlböck noch alles kann, kann sich auf seiner Homepage www.tangential.de umsehen. Ganz besonders empfehlen wir die Isar-Serie, der auch das Bild vom Demonstrationsaufruf entstammt.

Die Lightpaintings von Ulrich Tausend findet man auf www.1000lights.de/wehret oder auf seinem Instagram Account. Dort hat er auch die Vorbereitungen der Demo per Video dokumentiert.

Liebe Grüße,

Ulrike Bührlen & Benjamin David
die urbanauten | Isarlust e.V. | Kulturstrand | Play me, I‘m Yours

mit

Siegfried Benker | ehem. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen im Münchner Stadtrat | Geschäftsführender Vorstand „Before e.V. – Beratungsstelle für die Opfer rechter Gewalt“

Andrea Betz | Sozialpolitisches Forum München e.V.

Björn Bicker | Schriftsteller und Theatermacher

Johanna Bittenbinder | Schauspielerin | #künstlermitherz

Veronika Bittenbinder, Marius Lazar, René Haderer, Steven Obu, Sam Hylton, Michael Salvermoser, Tobias Kern & Florence | BITTENBINDER | Band

Stephan Bloch | CSU | Junge Union | #UnionderMitte – CSU & CDU Mitgliederinitiative

Rita Braaz | Ehem. Spitzenkandidatin der Rosa Liste

Susanne Breit-Kessler | Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche

Beppo Brem | Vorsitzender Bayerischer Landessportverband BLSV München | Bündnis90/ Die Grünen München

Marie Burteleit | Die PARTEI, München

Wolfgang Czisch | Münchner Forum e.V. | Isarlust e.V.

Mona Fuchs | Geschäftsführerin Netzwerk Klimaherbst e.V.

Georg Fichtner | Unternehmer | Mitgründer #PulseofEurope

Martin Glöckner | Geschäftsführer Green City e.V.

Berhard Goodwin | Kommunikationswissenschaftler | SPD

Ates Gürpinar | DIE LINKE. München

Roland Hefter & 200 weitere KünstlerInnen | #künstlermitherz

Claudia Holmeier | Digitalanalog München

Thorsten Kellermann | Vorstand Bund Naturschutz Kreisgruppe München e.V.

Natascha Kohnen | Mitglied des Bayerischen Landtags | Vorsitzende der BayernSPD

Jaromir Konecny | Kabarettist | Poetryslammer

Marina Lessig | Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V.

Thomas Maurer | Kabarettist

Sabine Nallinger | Stadträtin Bündnis90/ Die Grünen München

Hagen Pfaff | attac | Mitorganisator von #ausgehetzt

Cécile Prinzbach | Mitgründerin #PulseofEurope | Europa-Union München e.V. | FDP

Peter Probst | Vorstand Lichterkette e.V. | Drehbuchautor

Tanja Raasch | IHA – Intereuopean Human Aid Association

Jürgen Reiter, Satchmo Biebergeil & Jürgen Müller | Musiker | Hellogypsy

Florian Ritter | Vorsitzender SPD-Bezirk Oberbayern | Mitglied des bayerischen Landtags | Sprecher der BayernSPD Landtagsfraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus

Tilman Schaich | Mieterstammtisch | Mitorganisator von #ausspekuliert | Designer

Nicolaus Schön | KulturRaum München e.V.

Tommy Schwimmer | #künstlermitherz

Bernd Schreyer und Andrea Betz | Sozialpolitisches Forum München e.V.

Claudia Stamm | MUT

Kathrin-Anna Stahl | Schauspielerin | #künstlermitherz

Terry Swartzberg | Stolpersteine München e.V.

Ulrich Tausend | 1000lights | Lichtkünstler

Christoph Theussl | Kabarettist

Rainer Viertlböck | Fotograph

Christoph Weiherer | Musiker

Andreas Weinek & Harry Blank | BlankWeinek

Brigitte v. Welser | ehem. Chefin des Münchner Gasteig | Isarlust e.V.

Michael Wladarsch | 84 GHz | Bund für Geistesfreiheit | #kultbank

und viele andere…!

#LtwBY18 #LtwHessen #midtermsUSA #Europawahl2019