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Grande Finale von “Spiel mich!” 2026

Spiel mich! 2026 geht in den kommenden Tagen in das große Finale. Das unter der Schirmherrschaft von Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause stehende Kulturprojekt lädt noch bis Sonntag 5.7.2026 zum Musizieren ein. Es gibt an den elf öffentlichen Klavieren neben hunderten spontanen noch mehrere organisierte Konzerte bis inkl. Sonntag (u.a. Donnerstag ein Presse-Fototermin). Der gemeinnützige Isarlust e.V. startet nochmal einen Spendenaufruf, um die Kosten des Projekts mit den 11 Klavieren zu decken. Und die urbanauten rufen dazu auf Klaviere zu spenden, gestaltete Klaviere zu übernehmen oder sich als Künstler*in für eine Klaviergestaltung im Herbst zu bewerben.  

Vom 11. Juni bis 5. Juli 2026 luden und laden elf öffentliche Klaviere in München zum Musizieren ein. Die Instrumente stammen aus Spenden der Münchner Stadtgesellschaft und wurden Künstler*innen sowie Schul- und Kindergartenklassen individuell gestaltet. Damit dieses und weitere Kulturprojekte des Isarlust e.V. auch künftig möglich sind, bittet der gemeinnützige Isarlust e.V. weiterhin um steuerlich abzugsfähige Spenden per PayPal oder Kreditkarte.

“Es war wunderschön zu erleben, wie aus einem einfachen Klavier plötzlich ein Treffpunkt wurde. Menschen, die sich vorher nicht kannten, haben gemeinsam gespielt, gejammt, gesungen oder einfach zugehört. Für einen Moment wurde aus einem Platz ein Wohnzimmer für die ganze Stadt. Genau solche Begegnungen wünschen wir uns für München”, sagt Ulrike Bührlen vom Organisationsteam.

die urbanauten bedanken sich für die Unterstützung bei 19 der 25 Münchner Bezirksausschüsse, dem Kulturreferat, der BayernLB, dem Schwabinger Tor, Klaviertransporte Hörmann, Klavierstimmer Stoll und unserer Sponsoringagentur Pro Events (Kontakt: br@proevents.de).

Noch bis Sonntag stehen die 11 Klaviere im öffentlichen Raum. Einige wandern dann in Sozialeinrichtungen zum weiteren Spiel. Einige suchen noch ein Zuhause, damit sie nicht verschrottet werden müssen. Wer ein künstlerisch gestaltetes Klavier kostenlos geliefert haben will, kann sich gerne bei benjamin.david@die-urbanauten.de melden.

Zum Grande Finale gibt es nochmal einige organisierte Konzerte an den Klavieren. Diese listen wir hier auf und bitten um Unterstützung bei der kurzfristigen Verbreitung:

Donnerstag, 2.7.2026, 10.00 Uhr | Wittelsbacher Brunnen | Sophie, Wolfgang Peyerl und die Gestalterklasse von der Landesschule für Körperbehinderte Presse-Fototermin

Donnerstag, 2.7.2026, 16.30 Uhr | Pelkovenschlössl | Andy Lutter

Sonntag, 5.7.2026, 17.00 Uhr | Curt-Mezger-Platz | Sophie und Caro

Sonntag, 5.7.2026, 18.00 Uhr | Pasinger Marienplatz | ByKlang

Sonntag, 5.7.2026, 19.00 Uhr | Giesinger Bahnhofsplatz | André Hartmann und Martin Blumöhr (Performance)

Ausschreibung für Spiel mich! im Herbst

Im Herbst vom 8.-29.10.2026 gibt es dann die zweite Runde des schönen Kunst- und Kulturprojektes im öffentlichen Raum. Wer noch ein Klavier gestalten will (Künstler*innen! Kindergärten! Schulen! …) der kann sich gerne per Mail an benjamin.david@die-urbanauten.debewerben. Die Ausschreibung hängt unten an. Auch suchen wir noch zwei bis drei gut erhaltene gebrauchte Klaviere gespendet als Spende.

www.isarlust.org

www.instagram.com/isarlust_eV

www.facebook.com/spielmichMUC

Grußwort zu „Spiel mich!“: Schirmherr Oberbürgermeister Dominik Krause

„Spiel mich!“ bringt Musik, Kunst und Begegnung auf Münchens Plätze. Ursprünglich eine Idee des britischen Künstlers Luke Jerram, werden nun auch hier bei uns von Mitte Juni bis Anfang Juli auf vielen Münchner Stadtplätzen frei zugängliche Klaviere aufgestellt, die zum Spielen einladen.

Die gebrauchten, technisch überholten, neu gestimmten und von Künstler*innen, Kindergarten- und Schulgruppen gestalteten Instrumente werden so zum Zentrum temporärer Dritter Orte in unserer Stadt. Öffentliche Räume werden auf diese Weise neu belebt und Menschen zusammen- und miteinander ins Gespräch gebracht. Ganz abgesehen vom kreativen Austausch, den das Musizieren unter freiem Himmel ganz automatisch mit sich bringt.

Als Schirmherr von „Spiel mich!“ bedanke ich mich ganz herzlich bei den urbanauten und dem Verein Isarlust, bei der BayernLB und dem Schwabinger Tor, bei den Firmen Stoll und Hörmann, bei den beteiligten Bezirksausschüssen und allen weiteren Unterstützer*innen. Und alle Besucher*innen des Projekts möchte ich nun ermutigen: Greifen Sie in die Tasten!

Dominik Krause

HEUTE, Donnerstag | 30.7.2015 | 15.30 – 18.30 Uhr: GROSSEN SANDBURGEN-BAU-WETTBEWERBS des Kulturstrandes 2015 mit prominenten Jury-Mitgliedern

head-in-sand

Würde Karl Valentin noch leben, er wäre gewiss auch Mitglied der Jury des „Großen Preises des Kulturstrandes 2015“. Heute um 17.30 Uhr versammelt sich die Creme de la Creme der Münchner und Deutschen Architektur-, Kunst- und Kulturszene um die bedeutendste Sand- und Isarkieselburg der Landeshauptstadt des Jahres 2015 zu küren. Bereits seit 15.30 Uhr sind dann rund 20 Teams am Bau von Sandburgen mit den extra vom Kulturstrand-Team herangekarrten 6 Tonnen Spezial-Sandburgen-Sand.

Als Preise winken ein iPad gestiftet vom Graphisoft Center München/ Martin Schnitzer, eine Designerlampe von Occhio, ein Riesenkerzenmöbel von neue werkstätten, Freikarten für den Gasteig, Freiabos von Münchner Feuilleton, HIMBEER-Magazin und Mucbook, ein Essensgutschein vom Paulaner Bräuhaus und ein Buch von Noriko Dan gestiftet von der Architekturgalerie.

Jury_Sandburg

Die prominente Jury des Wettbewerbs setzt sich wie folgt zusammen und tagt von 17.30 – 18.30 Uhr: Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk | Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LHM, Brigitte v. Welser | Gasteig GmbH, Benjamin Foerster-Baldenius | raumlaborberlin, Generaldirektor Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl | Deutsches Museums, Prof. Lydia Haack | Haack und Höpfner Architekten BDA, Philippe Louis | Kinder- und Jugendbeauftragter des BA 1 Altstadt-Lehel, Beate Bidjanbeg | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Nicole Meyer | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 5 Au-Haidhausen (angefragt), Regine Geibel | muenchenarchitektur.com, Marco Eisenack | HIMBEER Magazin | MUCBOOK, Ulrike Bührlen, Sina Weber, Clara Muth & Benjamin David | die urbanauten

Wer kurzfristig noch bei der Mobilisierung für den Wettbewerb helfen will, kann das hier tun: https://www.facebook.com/events/1862873003938358/

Großer Preis des Kulturstrandes 2015 – Sand- & IsarkieselBurgen-BauWettbewerb

Plakat Sandburgenbauwettbewerb 7

Baukultur will gelernt, geübt und ausdiskutiert werden. Wir laden zum „Großen Preis des Kulturstrandes 2015“ – dem „Sand- und IsarkieselBurgenBauWettbewerb“. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an sina.weber@isarlust.org mit Angabe der Kategorie und dem Namen des Teams und dem Alter der TeilnehmerInnen.

Dazu sind geladen Architektur- und Designbüros & Organisationen/Vereine, StudentInnen gestalterischer Disziplinen und natürlich Kinder und Ihre Eltern. Zugelassen sind alle Hilfsmittel. Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen – Sie und Ihr tretet gegen das formidable Team der urbanauten und ihrer Kinder an! Es wird extra zusätzlicher Spezial-Sandburgenbausand herangeschafft. Isarkiesel sind bereits zusätzlich zum feinsten bayerischer Karibiksand am Kulturstrand auf Wunsch von Mitgliedern des BA1 vorhanden.

Die Haute Volée der Planerschaft unseres „Isarathens“ und die kompetenten Repräsentanten der örtlichen Bezirksausschüsse versammeln sich, um als Jury mit kritischem Auge die beste Sand- und Isarkieselburg 2015 zu küren.

Es winken wertvolle Preise in drei Kategorien:
– Kinder & Eltern
– Architektur- und Designbüros & -institutionen und andere Organisationen
– StudentInnen aus Architektur, Design & Co.

Die Jury des Wettbewerbs setzt sich wie folgt zusammen und tagt von 17.30 – 18.30 Uhr:

Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk | Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LHM

Brigitte v. Welser | Gasteig GmbH

Benjamin Foerster-Baldenius | raumlaborberlin

Generaldirektor Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl | Deutsches Museums

Philippe Louis | Kinder- und Jugendbeauftragter des BA 1 Altstadt-Lehel

Beate Bidjanbeg | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Nicole Meyer | Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 5 Au-Haidhausen (angefragt)

Regine Geibel | muenchenarchitektur.com

Marco Eisenack | HIMBEER Magazin | MUCBOOK

Ulrike Bührlen, Sina Weber, Clara Muth & Benjamin David | die urbanauten

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an sina.weber@isarlust.org mit Angabe der Kategorie und dem Namen des Teams und dem Alter der TeilnehmerInnen.

Diskussion „Ein Isarflussbad für München?!“ findet heute um 19.00 Uhr am Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen statt. Das Wetter wird halbwegs schön werden. Für trockene Sitzplätze ist gesorgt.

Luftbild_Flussbad_Baden_kleinIn diesen Bereichen könnte sich der Isarlust e.V. eine Liberalisierung Badens in der Isar oder ein Isarflussbad vorstellen. Heute Abend diskutieren darüber vier internationale Experten, BM Josef Schmid und Benjamin David und Michael Ruhland vom Isarlust e.V.

Der Isarlust e.V. holt heute, am 9. Juli 2015 um 19.00 Uhr internationale Flussbadxperten aus Zürich, Kopenhagen, Berlin und New York nach München und lädt die MünchnerInnen dazu ein mit diesen und Bürgermeister Josef Schmid unter der Moderation von Michael Ruhland am Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen zu diskutieren. Zu Beginn gibt es 5 kurze Präsentationen auf einem LED-Großbildschirm mit 3,20 Meter Durchmesser. Die Veranstaltung findet definitiv trotz des Wackelwetters am Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen statt. Nachmittags soll es aufklaren.

Ein Isarflussbad für München?!
Öffentliche Vorträge und Diskussion
Zeit | HEUTE | Donnerstag | 09.07.2015 | 19.00 Uhr-21.30 Uhr
Ort | Kulturstrand (auch bei Wackelwetter, aber es wird schöner werden!)

Begrüßung: Ulrike Bührlen | Isarlust e.V., die urbanauten

TeilnehmerInnen:
Josef Schmid |  Bürgermeister der LH München
Archie Lee Coates | + POOL New York
Tim Edler | Flussbad Berlin e.V.
Lars Hjorth Bærentzen | Communications Consultant, The Danish Foundation for Culture and Sports Facilities
Patrick Müller | Leiter Abteilung Badeanlagen der Stadt Zürich
Benjamin David | Isarlust e.V., die urbanauten
Moderation: Michael Ruhland | Isarlust e.V.

Von der sogenannten „großen Isar“ zwischen dem Deutschen Museum und den Patentämtern haben die MünchnerInnen kaum ein Bild vor Augen. Denn dort ist auf der Museumsinsel Durchgangsverbot, am Westufer tobt der Verkehr und das Gestrüpp am Ufer ist am Westufer so dicht, dass man den Fluss kaum sehen kann. Ein Zugang zum Wasser ist hier bisher nicht möglich aufgrund der hohen Kaimauern. Die Isar fließt hier meist ruhig, steht fast still, da sie an der Praterinsel aufgestaut ist.

Seit 1976 ist das Baden hier und überall im innerstädtischen Isarraum zwischen Reichenbachbrücke und Tiuvolibrücke verboten. Doch jetzt könnte Bewegung in die Sache kommen. Mit Unterstützung der MünchnerInnen will der Isarlust e.V. ein Isarflussbad diskutieren und gemeinsam mit den MünchnerInnen, Stadträten und der Stadtverwaltung schauen, ob sich das machen lässt.

Auf die Dächer, München!

rooftop

Auf die Dächer, München!
Öffentliche Diskussion über die Chancen der Nutzung von Dachflächen für das Leben in der Stadt
Zeit | Mittwoch, 17. Juni 2015 | 19.30 Uhr
Ort | Gasteig (Black Box) | Eintritt frei

In München gibt es viele Dächer großer Bauten, die spektakuläre Aussichten über die Stadt, die Isar, die Alpenkette und in den Münchner Himmel bieten, wie z.B. das Dach des Münchner Gasteigs. Genießen können dies bisher nur einige wenige Auserwählte – meist Hausmeister, Kaminkehrer und andere Handwerker.

Wie wäre es, diese Dächer für alle Münchner zu öffnen? Welche Chancen bieten sich dadurch für das Leben in der Stadt? Darüber diskutieren:

  • Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München
  • Brigitte v. Welser, Geschäftsführerin der Gasteig München GmbH, Isarlust e.V.
  • Prof. Maria Auböck, Lehrstuhl für Gestalten im Freiraum der Akademie der Bildenden Künste München, Isarlust e.V.
  • Muck Petzet, Architekt aus München
  • János Kárász, Architekt aus Wien

Die Diskussion findet im Rahmen der Ausstellung »rooftop.action! – Was passiert eigentlich auf dem Dach des Gasteig?« statt. Zu sehen sind dort Ideen und Entwürfe von Studenten der Akademie der Bildenden Künste, was man aus dem bisher ungenutzten Dach des Gasteig machen könnte – von der Freilichtbühne in schwindelnder Höhe bis hin zur Wellness-Oase oder Panorama-Bar.

Haben solche Entwürfe eine Chance, jemals realisiert zu werden? Können sie ein Anstoß sein, auch über andere Dächer in der Stadt nachzudenken – wie das des Deutschen Museums, der beiden Patentämter oder anderer öffentlicher oder privater Bauten? Bieten in der immer dichter werdenden Großstadt solche Dachflächen nicht eine Möglichkeit, relativ schnell neue Räume für alle Bürger zu erschließen? Wie groß sind die Chancen für neue Aussichtsplattformen, Dachterrassen-Cafés und Grünanlagen mit Ausblick.