Das sind die PMIY Standorte 2018!

Vorsicht: Mit dem Klavier am Flughafen gibt es momentan leider Schwierigkeiten bei der Aufstellung. Wir hoffen, dass es baldmöglichst für euch bespielbar ist!
 
 
Nun ist es soweit, wir lüften das Geheimnis um die Standorte von „Play Me, I’m Yours“ 2018: 13 Orte im innerstädtischen Isarraum, aber auch in weniger zentralen Stadtvierteln dürfen ab Freitag Morgen, 9 Uhr ein künstlerisch gestaltetes Klavier ihr eigen nennen. Einige bekannte Plätze aus den letzten Jahren sind wieder mit dabei, aber auch ganz neue Orte. Kommt zu den Pianos, musiziert, findet zusammen – und lernt so manchen Ort auf diese Weise anders kennen! Hier die Standortkarte als PDF.
 
Wir danken an dieser Stelle den insgesamt elf Bezirksausschüssen, dem Kulturreferat, dem Flughafen München und den Stadtteilinitiativen, durch deren Unterstützung „Play Me, I’m Yours“ in den jeweiligen Vierteln möglich wurde. Die genauen Adressen der Standorte sind unter www.streetpianos.com/munich2018 zu finden.

 

 
 
Wanted: Klavierpaten!
 
Ihr wohnt in direkter Nähe eines Klavierstandortes oder kommt an einem oder mehreren Streetpianos oft oder täglich vorbei? Wir suchen noch Unterstützung beim Aufsperren (ab 9 Uhr) und Absperren (um 22 Uhr) der Klaviere, sowie HelferInnen, die den Pianos bei spontaner Nässe Regenplanen überwerfen können und immer wieder einmal nach dem Rechten sehen. Meldet euch bei Sina Weber unter sina.weber@isarlust.org oder 
+49 162 6507515. (Foto: Vipasana Roy)
 
 
 

Feierliche Eröffnung von PMIY am Montag, 10.09.2018 ab 19 Uhr
 
Wir laden herzlich zur Eröffnungsveranstaltung von „Play Me, I’m Yours“ 2018, die am kommenden Montag ab 19 Uhr auf dem Isarbalkon an der Corneliusbrücke stattfindet. Nach einem Empfang und der offiziellen Begrüßung werden alle diesjährigen Pianos und deren GestalterInnen vorgestellt. Den musikalischen Part übernimmt der großartige Straßenpianist Ralph Kiefer ab ca. 19.30 Uhr, der man sonst aus Münchens Fußgängerzone kennt und der nun ein einstündiges Konzert am PMIY-Klavier „Isarigel“ von Cornelia Blasy-Steiner gibt. (Foto: Ralph Kiefer)
 

Die Streetpianos kommen wieder | 7.-23.09.2018

Play Me, I´m Yours 2016 am Isarbalkon, Corneliusbrücke (Foto: Vipasana Roy)

Die Streetpianos kommen wieder! 13 bunt gestaltete Klaviere laden ab dieser Woche täglich von 9-22 Uhr zum Zuhören,  Musizieren, Singen und Begegnen ein 

+ + + Das Projekt unterstützen mit einer Spende oder Mitgliedschaft  + + +

Wir bringen die bunten Streetpianos auch diesen Spätsommer wieder nach München! Nach einer Idee des britischen Künstlers Luke Jerram laden künstlerisch gestaltete Klaviere im öffentlichen Raum frei nach dem Motto „Play Me, I´m Yours!“ – „Spiel Mich, Ich bin Dein!“ dazu ein, inne zu halten, sich dem Instrument zu nähern und als SolistIn oder Begleitung, in kleinen oder großen Gruppen, seine musikalischen Ambitionen zu erproben und zu zeigen. So fungieren die Klaviere als Katalysatoren, die zur Interaktion animieren, Kommunikationsbarrieren auflösen und Menschen durch Musik miteinander verbinden.

Dieses Jahr könnt ihr euch auf 13 Pianos freuen, die im innerstädtischen Isarraum und in weiteren Stadtvierteln in ganz München zu finden sind. Die genauen Standorte werden Anfang nächster Woche auf www.isarlust.org verraten.

Das sind unsere KlaviergestalterInnen 2018!

Ein Klavier als Eisstand oder als Pfau verkleidet, beklebt mit Kronkorken oder Diskosteinen – der Kreativität der diesjährigen Pianos sind wieder keine Grenzen gesetzt. Alle GestalterInnen und ihre Ideen sind auf der Isarlust-Homepage detaillierter beschrieben. Hier eine alphabetische Übersicht der diesjährigen Klaviere:

  • „Das Alienado – Come to our Planets“ | Ronit Wolf, Illustratorin und Gründerin des Münchner Science & Fiction Festivals
  • „Isar Blues“ | Marie-Christine von Liebe, Künstlerin und Kunsthistorikerin
  • „Jubiläums-Klavier Mohr-Villa“ | Caroline Deidenbach, eine junge Freimanner Studierende, zusammen mit dem Kulturzentrum Mohr-Villa in Freimann
  • „Kronkorken Klavier“ | Cornelia Blasy-Steiner, Freie Kreative
  • „MUSIC IS LOVE, MUSIC IS ALL“ | Jana Friedl, Illustratorin und Grafikdesignerin
  • „Peacock Piano“ | Julia Hartwanger, Modellbau-Studierende an der Arts University Bournemouth
  • „Play me, you´re as cool as ice!“ | Marina Cacciato, Gestalterin für visuelles Marketing
  • „Pull to Play“ | Tosca Albrecht und Klara-Luise Rühe, Studentinnen der Innenarchitektur, zusammen mit geflüchteten Frauen des Projektes HEIMATWERKER in Nieheim (NRW)
  • „Sprayklavier Muskelstrang“ | Fabian STEM Bertler, Künstler, Glasmaler, Graffitist
  • „Tapeklavier“ | Moritz Bohnenberger, Student, Fahrradkurier und Musiker
  • „Trapped Piano“ | Dean Parsons, Förster, Designer, Student
  • „VolxKüche Kochklavier“ | Sinan von Stietencron, Kunst-Beauftragter der VolxKüche München e.V., und Sandra Fleißig, Illustratorin

und der 2016 gestaltete Flügel

  • „Lotus, dragonfly and fishs“ |Samdrup Tseyang Gyatso, Maler- und Lackierierlehrling
  • Ausgewählt wurden die Gestaltungsideen von unserer fachkundigen Jury, bestehend aus dem Schirmherren und Bürgermeister Josef Schmid, Mara Bertling (Vorstand Dein München e.V.), Vanessa Haumberger (Leiterin Politische Angelegenheiten Flughafen München), Marco Schwalbe (Creative Director der STROKE Art Fair), sowie Ulrike Bührlen und Sina Weber vom Isarlust e.V. / den urbanauten. Wir freuen uns auf euch und viele unvergessliche Momente an den Klavieren!

Jetzt kommt das „Isarflussbad“

Große Freude beim Isarlust e.V., den urbanauten und ihrem Partner MTV München von 1879 e.V. über den gestrigen Beschluss der Stadtratsvollversammlung zum „Isarflussbad“. Erste wichtige Fragen zur Zukunft des Projektes beantworten die Akteure in dieser Pressemitteilung und zeigen sich dankbar, dass Stadtpolitik wie Stadt- und Landesverwaltung in nur 2 Jahren die Machbarkeit klären konnten, obwohl eine komplexe Aufgabe zu bearbeiten war.

> > > Jetzt den gemeinnützigen Isarlust e.V. bei seiner Arbeit für das Isarflussbad mit einer steuerabzugsfähigen Spende oder Mitgliedschaft unterstützen oder einen Wickelfisch erstehen < < <

Auch freut man sich über die große Unterstützung von Bürgermeister Josef Schmid, Oberbürgermeister Dieter Reiter, vielen Stadträten und vielen Akteuren aus Stadt- und Landesverwaltung. Am Montag, 30.7.2018, 18.00 – 20.00 Uhr laden Isarlust e.V. und die urbanauten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Naturschutz und Bürgern an den Kulturstrand. Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Der Isarlust e.V. und die urbanauten erlauben sich als Initiatioren des „Isarflussbades“, das ja inzwischen zu unserer Begeisterung viele weitere „Mütter“ und „Väter“ hat, einige Anmerkungen insbesondere zu Kosten, Betreibermodel und dem weiteren Verfahren zu machen.

Gibt es überhaupt Menschen, die in einem „Isarflussbad“ schwimmen wollen?

In Zürich nutzen jedes Jahr 100.000e Menschen die Flussbäder, bei weitgehend – es gibt auch Unterschiede – vergleichbaren Wassertemperaturen, Fließgeschwindigkeiten, Hochwassergefahren, Wetterbedingungen – und das 365 Tage im Jahr. In Kopenhagen werden Hafenbäder von 100.000en von Menschen jährlich genutzt und das obwohl das Wasser dort teils noch deutlich kälter ist – ebenfalls 365 Tage im Jahr. Man nutzt ggfs. Neopren – und – es gibt teilweise am Ufer Saunen (vgl. auch Badeschiff Berlin bzw. im Winter Saunaschiff Berlin).

Wird durch das „Isarflussbad“ jemanden „etwas weggenommen“?

Es geht beim Isarflussbad darum die Isar in diesem seit 1869 nicht zugänglichen und aufgestauten Flussabschnitt überhaupt wieder für Menschen zugänglich zu machen – übrigens unter Berücksichtigung der Fischökologie, wie es auch der Bund Naturschutz Kreisgruppe München wenn dann hier für möglich hält, da die Isar in diesem Bereich ohnehin aufgestaut ist und die „ökologische Korridorfunktion“ unwiederbringlich weitgehend unterbrochen ist (Wehr VI und Wehr VII aber auch Verkehrslärm). Warum? Würden die Wehre abgebaut (theoretisch denkbar) würde der Eisbach kein Wasser mehr bekommen (der über einen Kanal unter der Lukaskirche gespeißt wird) und das Praterkraftwerk könnte keinen Strom mehr generieren.

Ersteres wäre wohl keine gute Idee sowohl für Surfer wie auch für Badende im Eisbach im Englischen Garten, zweiteres wäre überhaupt nicht möglich, da hier langfristige wasserrechtliche Verträge zwischen der Praterkraftwerk Gmbh (70 % SWM, 30% Green City AG) und der öffentlichen Hand bestehen. Eine „Renaturierung“ der Ufermauern, wie man sie z.B. vom Flaucher kennt, ist statisch nicht möglich, auch Städtebau, Denkmalschutz und beengte innerstädtische Raumverhältnisse stehen dieser – an sich vielleicht wünschenswerten – Idee entgegen, wie auch die gerade erst in Ertüchtigung befindliche Standsicherheit des Deutschen Museums bzw. seiner Ufermauern.

Es geht vielmehr um einen „neuen“ öffentlichen Raum, vergleichbar einem kommunalen Schwimmbad (aber mit anderen „Regeln“, da es sich um ein Naturbad handelt) bisher ohne Zugang, mitten in einer Stadt, die jährlich um 20-30.000 Menschen wächst, in einer Region, die jährlich um 40-60.000 Menschen wächst. Bestehende Schwimmbäder aber auch die südliche renaturierte Isar und der Englische Garten laufen sprichwörtlich über. Übrigens mit bester öffentlicher Anbindung, da direkt am Isartor/ Deutsches Museum. Zudem ist das Isarflussbad von den Initiatoren und nun auch von der LH München im Bereich zw. Deutschen Museum und den Patentämtern angedacht, so dass KEINE AnwohnerInnen betroffen wären!

Kostet ein „Isarflussbad“ wirklich soviel?

A. Einrichtungskosten

Die Kostenschätzungen des Gutachters der LHM liegen bei 9 – 34 Mio €. Die inoffiziellen Kostenschätzung eines Wasserbauingenieurs, der den Isarlust e.V. ehrenamtlich unterstützt, liegen bei 1,0 – 5,3 Mio €. Hintergrund: Stadtgutachter plant feste Einbauten ins Hochwasserbett, Isarlust e.V. und unterstützender Ingenieur schlagen eine schwimmende Lösung auf Floßen/ Pontons vor. Bei prognostiziertem extremem Hochwasser (vermutlich „HQ10“, ca. alle 10 Jahre) werden die Floße vom THW aus dem Fluss gehoben oder hochgeklappt bevor das Hochwasser kommt. Vorwarnzeit sind hierfür ausreichende 8 Stunden vom Sylvensteinspeicher nach München.

Zum Finanzbedarf: der Isarlust e.V. geht davon aus, dass 1-2 Mio € für die Investitionskosten per Crowdfunding von Bürgern, per Spenden, über Umwelt- und Sportstiftungen aber auch über Förderprogramme von Bund und Land eingeworben werden können (vgl. Flussbad Berlin, +Pool New York). Möglicherweise sind die Einrichtungskosten also sogar komplett ohne öffentliche Mittel zu leisten, wenn sich die unteren Kostenprognosen des Isarlust e.V. realisieren lassen.

„Schlimmstenfalls“ kommen laut Überlegungen des Isarlust e.V. – Stand heute – 0 € – 3,3 Mio € auf die öffentliche Hand zu, für ein Isarflussbad das fünfzig bis hundert Mal so groß ist wie das Becken des Schyrenbades (650 – 1,2 km Länge) und das von allen MünchnerInnen nach Vorstellung des Isarlust e.V. (vgl. Badis in Züich und Hafenbäder z.B. in Kopenhagen) genutzt werden kann – auch Kindern, Familien und älteren oder behinderten Menschen, die in Spezialbecken (vgl. Konstruktionsprinzip des „Tauchsieders“), baden. Möglicherweise könnten aber zB auch Baby- und Kinderbecken am Ufer entstehen.

B. Betriebskosten

Zu den jährl. Betriebskosten: wie an vielen Badeseen, Flussbädern oder Meeresstränden, schlägt der Isarlust e.V. ehrenamtliche BademeisterInnen (evtl. auch mit Aufwandsentschädigung) vor, die von Profis geführt werden. Vorbild sind Wasserwacht, DLRG, THW oder auch große Breitensportvereine, die sowohl mit Haupt- wie Ehrenamtlichen arbeiten. Die Kosten hierfür, zu denen dann möglicherweise auch noch Versicherungskostem kommen, können noch nicht definiert werden. Hierfür sind die Planungen noch zu unkonkret.

Wird durch ein „Isarflussbad“ ein Isarabschnitt „privatisiert“, „kommerzialisiert“ oder „eventisiert“? Ist das Flussbad ein „Luxusprojekt“? Ist das Bad nur für Menschen, die teuren Eintritt sich leisten wollen und können?

Klares Nein. Der Eintritt sollte sich – wenn es nach dem Isarlust e.V. geht – höchsten an den SWM-Bädern orientieren (z.B. Einzelkarte Erwachsener 4,60 €, ermässigt 3,20 €, Kinder, Schwerbehinderte und Ermässigte frei, Monatskarte für Berechtigte 44,00 €). So ließen sich Investitions- und Betriebskosten (nach heutiger Kostenschätzung) zumindest in erheblichen Teilen refinanzieren. Alternativ könnte der Zugang kostenlos sein, wenn die LH München oder wg. der möglichen überregionalen Bedeutung auch der Freistaat Bayern diese Kosten trägt, wie es in anderen Bereichen auch der Fall ist. Generell wäre das, um den langjährigen Unterstützer des Projektes Bürgermeister Josef Schmid zu zitiieren, eine schöne Sache.

Wie hängen das zivilgesellschaftliche und das städtische „Isarflussbad“ zusammen?

Bisher nicht. Außer, dass Isarlust e.V. und die urbanauten mehrere Stadträte und BM Schmid bei Ihrem Fachworkshop und Podiumsdiskussion am 10.5.2015 im DAV-Museum und am Kulturstrand (Link zur Dokumentation) dazu angeregt haben, einen Antrag zum Isarflussbad im Münchner Stadtrat für eine Machbarkeitsstudie für ein Isarflussbad zu stellen und das Bürgermeister Josef Schmid immer wieder die Schirmherrschaft der von RGU, BAU, Wasserwirtschaftsamt und anderen Verwaltungen genehmigten „Big Jump“ Aktionen des Isarlust e.V. und der urbanauten übernommen hat, gab es bisher keine Zusammarbeit.
So wurde auch nicht die vom Isarlust e.V. und den urbanauten vorgeschlagene Realisierungsvariante vom städtischen Gutachter mitgeprüft. Das soll sich nun ändern.

Aus Sicht des Isarlust e.V. und der urbanauten ist es sinnvoll, dass Projekt „Isarflussbad“ ab jetzt von vorherein in den weiteren Stufen als ein kooperatives Projekt zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren, der LH München und dem Land Bayern anzupacken. Der Kreis bleibt hier auf auf zivilgesellschaftlicher Seite offen für weitere interessierte Partner. Die generelle Machbarkeit ist fachlich erwiesen durch das Gutachten des Wiener Büros Werner Consult. Beim Isarlust e.V. beginnt man im Herbst mit der Ausbildung von Rettungsschwimmern, Wasserrettern und Strömungsrettern, die den Betrieb gewährleisten können. Hier arbeitet man eng mit Münchens größtem Breitensportverein MTV München von 1879 zusammen, dessen 340 TrainerInnen zu erheblichen Teilen den „Rettungsschwimmer“ bereits haben. Benjamin David und die Teams bei Isarlust e.V. und den urbanauten beginnen teils selbst im Herbst mit der Ausbildung zum Rettungsschwimmer und später auch Wasserretter. Mit der Green City AG gab und gibt es erste vielversprechende Kooperationen und Gespräche insbesondere im Bereich Crowdfunding/ Crowdinvest aber auch was den Zusammenhang mit dem Praterkraftwerk betrifft.

Welches innerstädtische Flussbad wird zuerst fertig? Das in München oder das in Berlin?

Die Vorstände Tim Bastian Edler vom Flussbad Berlin e.V. und Benjamin David vom Isarlust e.V. haben mit ihren Teams einen spielerisch-sportlichen „Wettbewerb“ vereinbart, wer als erstes das Flussbad in der jeweiligen Stadt gemeinsam mit der öffentlichen Hand eröffnen kann? München hat hier beste Voraussetzungen, da das Isarwasser nicht mehr gereinigt werden muss. Allerdings konnten die Berliner bereits rund 4 Mio € für Ihr Projekt beim Bundesförderprogramm „Nachhaltige Stadtentwicklungspolitik“ einwerben. Da das Flussbad in München aber – aller Voraussicht nach deutlich billiger kommen wird – würden Isarlust e.V. und urbanauten mittlerweile von einem „Gleichstand“ sprechen. Gut, und Zürich hat seine sechs Flussbäder natürlich nie geschlossen, sondern betreibt sie seit über 100 Jahren. Patrick Müller, der dortige Chef der Fluss- und Schwimmbäder liegt also deutlich vorn.

Bei der Gelegenheit möchten wir Sie und Euch erneut zu unserer Podiumsdiskussion am kommenden Montag, 30.7.2018, vom 18-20 Uhr an den Kulturstrand München am Vater-Rhein-Brücke, Ludwigsbrücke, einladen.

Kommt jetzt das “Isarflussbad”?

Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Hans Theiss | In Vertretung von Bürgermeister Josef Schmid

Stephanie Jacobs | Umweltreferentin der LH München

Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg | Hochschule München

Kristina Frank | Stadträtin | CSU-Fraktion

Christian Müller | Stadtrat | SPD-Fraktion

Dr. Florian Roth | Stadtrat | Fraktion Bündnis90/ Die Grünen – rosa liste

Thomas Ranft | Stadtrat | Fraktion FDP-Hut

Dr. Thorsten Kellermann | Bund Naturschutz KG München e.V.

Benjamin David | Isarlust e.V. | die urbanauten

Moderation: Michael Ruhland | Isarlust e.V.

Zeit | 30.7.2018 | 18.00 – 20.00 Uhr
Ort | Kulturstrand, Auf der Insel, Ludwigsbrücke
Wir empfehlen mit Fahrrad, Fuss, S-Bahn oder Tram zu kommen. Wer schwimmt: bitte das Badeverbot beachten und direkt hinter der Ludwigsbrücke die kleine Leiter auf der rechten Seite verwenden.

Zürich hat sie. Kopenhagen hat sie. Paris hat sie. Berlin und New York  bekommen sie. Flussbäder! Rund ums Jahr. Trotz Hochwassergefahren und Wassertemperaturen. Nur in München ist das Schwimmen und Baden in der Isar noch verboten. Und das obwohl eine vom Isarlust e.V. angeregte Machbarkeitsstudie im Auftrag der LH München zeigt, dass ein Isarflussbad zwischen Deutschem Museum und den Patentämtern möglich wäre. Heute diskutiert der Umweltausschuss des Münchner Stadtrats über das Projekt. Am 25.7.2018 trifft die Vollversammlung des Münchner Stadtrats die letzte Entscheidung. Kommt jetzt das Isarflussbad? Wir diskutieren am 30.7.2018 mit den Münchnerinnen und Münchnern und den Entscheidern.

Testschwimmen #2 „Für das Isarflussbad!“

Jetzt lohnt es sich so richtig, den Isarlust e.V. zu unterstützen oder Mitglied bei uns zu werden! Denn: Es sieht ziemlich gut aus, dass das Isarflussbad bald kommt 🏊‍♀️  Aber wir wollen dem Entschluss des Stadtrates am Mittwoch, den 25. Juli 2018 nicht vorgreifen. 

Heute war wieder ein historischer Schwimmtag, das 2. legale Schwimmen in der großen Isar seit 1869. Es war uns eine Freunde, mit Kristina Frank (CSU Stadtratsfraktion), Anne Hübner (SPD Stadtratsfraktion) und Paul Bickelbacher (Die Grünen – rosa liste Stadtratsfraktion München) das Isarflussbad zu testen. Die StadträtInnen der FDP-HUT München war entschuldigt, die ÖDP konnte es leider nicht einrichten und von der Fraktion Bayernpartei hatten wir aufgrund der Kurzfristigkeit leider kein Feedback bekommen.

Einen großer Dank geht ans Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt, das KVR, Baureferat und Wasserwirtschaftsamt München für die Genehmigung! Die Wasserwacht „Riemer See“ mit ihren drei Wasserrettern und der MTV München von 1879 e.V. mit ihren drei Rettungsschwimmern waren große Klasse! Merci auch an die Polizei München München für die professionelle Begleitung, an die ISAR für ihre Geduld mit uns und ans Team des Kulturstrand München für den leckeren Kaffee am Ausstieg.

Disclaimer: don‘t do this alone! Wer die strecke kennlernen will (das Baden ist dort ohne Ausnahmegenehmigung streng verboten), der schreibt bitte eine private Nachricht an Benjamin David und bekommt dann einen Wickelfisch, Gummisandalen und ein Briefing der Spielregeln für sicheres Isartreiben und -schwimmen: https://www.isarlust.org/isarflussbad/isarpendeln/

Umweltausschuss stimmt der vertiefenden Untersuchung eines Isarflussbades zu

Nicht unähnlich dem, was in München bald kommen könnte: das Flussbad Unterer Letten, Zürich

Und wieder ist das Isarflussbad einen Schritt weiter auf dem Weg zu seiner Realisierung. Am heutigen 10. Juli 2018 stimmt der Umweltausschuss des Stadtrats der „vertiefenden Untersuchung“ eines Flussbades in der Isar zu zur großen Freude des Isarlust e.V. Umweltreferentin Stephanie Jacobs begreift die rege Diskussion im Umweltausschuss als „Aufforderung, die weiteren Fragen zu klären“ und betont: „Es lohnt sich auf alle Fälle, dass wir den nächsten Schritt gehen“.

Zu Beginn der Sitzung hatte Jacobs die Ergebnisse der im Juli 2016 in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie vorgestellt, die ein Flussbad in der „großen Isar“ zwischen Corneliusbrücke und Vater-Rhein-Brunnen als technisch grundsätzlich möglich erweist.

Während die SPD im heutigen Ausschuss eine weitere Untersuchung vor allem aufgrund der von den Gutachtern als sehr hoch eingeschätzen Baukosten von ca. 10-36 Mio Euro ablehnte,  betonte Sabine Krieger (DIE GRÜNEN – rosa liste) die naturschutzrechliche Verträglichkeit im geplanten Flussabschnitt und stellte zur Aussicht, dass in der Auseinandersetzung mit anderen Flussbad-Betreibern und unter Einbezug der Initiatoren und der Bürgerschaft durchaus kostengünstigere Varianten möglich sein sollten. Nachdem Tobias Ruff (ÖDP) auf die Gefahren eventueller Einbauten im Wasser für SchwimmerInnen einging und eine unsaubere Ausarbeitung der spezifischen Varianten in puncto Wasserqualität und -temperatur bemängelte, entgegnete Hans Theiss (CSU), dass man jede Idee zerreden könne, wenn man sich nur genügend Horrorszenarien ausmale. Wolfgang Heubisch (FDP) äußerte seine Begeisterung für die Flussbad-Idee und befürwortete eine weitere Untersuchung allerdings nur über Gesamtkosten in der Größenordnung von ca. 5 Mio Euro. Sabine Nallinger (DIE GRÜNEN) gab zu bedenken, dass schon viele Projekte im Stadtrat aufgrund hoher Kosten „gekillt“ worden seien und betonte die Notwendigkeit  neuer Infrastruktur in einer wachsenden Stadt wie München, die nun einmal koste, aber andererseits auch durch alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie z.B. Crowdfunding geringer gehalten werden könnten.

Josef Schmid, Bürgermeister und Leiter des Umweltausschusses, resümierte schließlich: „Es gibt Fragen, grade in Hinblick auf Finanzierbarkeit und die rechtliche Situation, aber genau diese wollen wir in weiteren Untersuchungen konkretisieren“. So entschied der Umweltausschuss mehrheitlich für eine vertiefende Untersuchung und Vorplanung eines Isarflussbades nach Variante 2 der Machbarkeitsstudie. Wenn diese Entscheidung in der Vollversammlung des Stadtrats am 25.7.2018 bestätigt wird, dann wird das Flussbad wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen…

Der Isarlust e.V. freut sich zudem besonders über den von der CSU gestellen, von DIE GRÜNEN – rosa liste mitgetragenen und schließlich vom Umweltausschuss bewilligten Änderungsantrag, der die InitiatorInnen und die BürgerInnen vor Ort im Zuge der Vorplanung eines Isarflussbades enger miteinbeziehen will.

Die technisch mögliche Variante 2 (Abbildung in Anlehnung an: Machbarkeitsstudie Isarflussbad – Werner Consult | Beitl – Richter – Wallmann)

Hier die Presseberichte vom 23.06.2018 zur Machbarkeitsstudie Isarflussbad:

„Alles klar für’s Bad in der Isar“ (BILD)

„Das macht die Umsetzung des Isar-Flussbades so kompliziert“ (SZ)

„Freuen uns wie Schnitzel. Isarflussbad ist möglich“ (az)

„Hier soll an der Isar ein Schwimmbad entstehen. Baukosten aber verblüffen“ (tz)

Schon im Mai 2016 stellte der Isarlust e.V. (Benjamin David und Sina Weber) außerdem zusammen mit Klaus Bäumer (Münchner Forum e.V.), den beiden SchauspielerInnen Kathrin-Anna Stahl und Anton Leiss-Huber bei einem Testschwimmen-Happening die generelle Machbarkeit eins Isarflussbades zwischen Dt. Museum und den Patentämtern unter Beweis.

Podiumsdiskussion „Kommt jetzt das Isarflussbad“?

Kommt jetzt das “Isarflussbad”?

Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Hans Theiss | In Vertretung von Bürgermeister Josef Schmid

Stephanie Jacobs | Umweltreferentin der LH München

Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg | Hochschule München

Kristina Frank | Stadträtin | CSU-Fraktion

Christian Müller | Stadtrat | SPD-Fraktion

Dr. Florian Roth | Stadtrat | Fraktion Bündnis90/ Die Grünen – rosa liste

Thomas Ranft | Stadtrat | Fraktion FDP-Hut

Dr. Thorsten Kellermann | Bund Naturschutz KG München e.V.

Benjamin David | Isarlust e.V. | die urbanauten

Moderation: Michael Ruhland | Isarlust e.V.

Zeit | 30.7.2018 | 18.00 – 20.00 Uhr

Ort | Kulturstrand, Auf der Insel, Ludwigsbrücke
Wir empfehlen mit Fahrrad, Fuss, S-Bahn oder Tram zu kommen. Wer schwimmt: bitte das Badeverbot beachten und direkt hinter der Ludwigsbrücke die kleine Leiter auf der rechten Seite verwenden.

Zürich hat sie. Kopenhagen hat sie. Paris hat sie. Berlin und New York bekommen sie. Flussbäder! Rund ums Jahr. Trotz Hochwassergefahren und Wassertemperaturen. Nur in München ist das Schwimmen und Baden in der Isar noch verboten. Und das obwohl eine vom Isarlust e.V. angerechte Machbarkeitsstudie im Auftrag der LH München zeigt, dass ein Isarflussbad zwischen Deutschem Museum und den Patentämtern möglich wäre. Kommt jetzt das Isarflussbad? Wir diskutieren mit den Entscheidern.

Im Anschluss gibt es das Konzert mit „Dude Spencer“: https://www.facebook.com/events/194521567918076/